Author Topic: vArranger Pro und Contra  (Read 639 times)

Offline rbackes

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vArranger Pro und Contra
« on: September 08, 2017, 10:12:43 AM »
Hallo zusammen,

ich möchte mich ganz kurz vorstellen: Meine Name ist Rainer, ich komme aus dem Saarland und bin 55 Jahre alt. Spiel schon lange Gitarre, dann Saxophon und habe vor ca 1,5 Jahren mit dem Keyboard angefangen. Mache da in einem Online-Kurs recht schöne Fortschritte.
Als Keyboard habe ich zur Zeit ein Yamaha 9000pro mit 76 Tasten Bj. ca.2002. Da sind die Sound und die Styles schon recht eingeschränkt. Spielen tue ich eigenlicht nur zu Hause und für mich selbst, hab auch vorerst keine Ambitionen, irgendwo aufzutreten.
Als Selbständiger im Computer-Bereich sind Rechner, Hard- und Software kein Problem.

Für mich steht jetzt irgendwann ein Upgrade auf etwas neues als Keyboard an. Auf dieser Suche bin ich auch auf den vArranger gestoßen.
Für das, was z.B. ein T5 kostet, könnte ich mir ja auch eine vArranger-basierte Deluxe-Workstation aufbauen (die Tastatur des 9000pro ist erste Sahne, und die Rechner-Hardware läuft nicht über mein Hobby-Budget).

Da es ja leider keine Demo-Versionen des vArrangers gibt, muss ich hier ein paar Fragen loswerden:

* Wie sieht das aus mit dem Speichern der Einstellungen (Registierungen): kann da wirklich alles gespeichert werden, so dass ich es für einen Song nur noch laden muss - ähnlich wie bei einem Arranger-Keyboard?
* Wie würde eine vernünftige Konfiguration aussehen, ich denke da z.B. an vArranger + NI Komplete Ultimate
* oder ist die Kombination mit einem Hardware-Synth ( MX88, MOXF, Montage, SD2, SD1000 o.ä. ) sinnvoller ?

Vielen Dank für eure Antworten

Rainer


Offline MusiMa

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Re: vArranger Pro und Contra
« Reply #1 on: September 08, 2017, 07:41:10 PM »
Hallo Rainer,

in varranger kannst du im Prinzip alles so speichern, dass auf "Knopfdruck" quasi alle Einstellungen, die für einen Titel notwendig sind, aufgerufen werden. Dabei muss man jedoch bedenken, dass das Progamm dafür zunächst die Sounds der verwendeten Instumente "kennen" muss, um sie aufzurufen. Es gibt dafür die .ins files, über die die entsprechenden Sounds der verwendeten Hardware abgerufen werden können.

Weiterhin ist die Speicherung von Effekten  z.B. In Verbindung mit SD1000 doch eher sparsam. Die richtigen Arranger-Schlachtschiffe bieten da natürlich mehr Möglichkeiten. Trotzdem ziehe ich zum Beispiel varranger jedem Top-Arranger vor. Aus mehreren Gründen (hier die wichtigsten):

1. Das Gewicht: Ich spiele ein leichtes 88-Tasten-Masterkeyboard in Verbindung mit einem SD1000, dazu ein kleines Tablet mit Tastatur und USB-Hub, zur Steuerung Nanocontrol2 und fertig. Alles zusammen immer noch leichter als Tyros, SD9 oder PA4x. Das freut meinen Rücken beim Auf- und Abbau.

2. Die Möglichkeiten: Vor dem varranger hätte ich zwei Arranger auf dem Ständer, um eine große Stylevielfalt zu haben, varranger kann Styles von Korg, Ketron, Yamaha und Roland abspielen ( mit Einschränkungen bei Drum-Samples etc.)

3. Einfachheit: wenn man sich erst mal an die Arbeitsweise gewöhnt hat, ist man sehr schnell unterwegs bei der Erstellung von Songdaten und der Einbindung von Texten und Noten. Eine Taste drücken und schon sind die Noten zu sehen und alle Sounds eingestellt. (Bei Bedarf auch aus einer Playlist heraus)

Welche Kobination vernünftig ist, kann ich so nicht sagen. Sicher ist Vst eine tolle Sache, allerdings braucht man dann aber auch Technik, die diese verwalten kann. Einfaches Tablet, das für varranger allemal reicht, fällt da schon mal aus. Da bedarf es schon eines ordentlichen Prozessors, Arbeitsspeicher usw. Ein ernst zu nehmender Kostenfaktor. Hardware-Keyobards wären auch denkbar, kommen für mich aber aus Gewicht- und Platzgründen nicht in Frage. Für mich macht Hardware nur in Verbindung mit einem Soundmodul Sinn, da ich mein Bühnenequipment möglichst schlank halten will.

Soweit erst einmal von mir ein paar Gedanken.

Grüße
Matthias

Offline rbackes

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Re: vArranger Pro und Contra
« Reply #2 on: September 10, 2017, 09:17:17 PM »
Hallo Mathias,

vielen Dank für deine Antwort. Bei mir sind zwei Umstände etwas anders:
* Ich habe nicht vor, aufzutreten. Meine Keyboard-Anlage bleibt an Ort und Stelle und dient alleine meinem persönlichen Vergnügen. Deshalb kein Gewichtsproblem.
* Rechnerhardware ist kein Problem, ich habe eine IT-Firma und genügend Ressourcen in dieser Richtung. Anders sieht es bei meinem Etat für mein Hobby aus. Der ist doch recht eingeschränkt.

Das 9000pro ist ja kein so schlechtes Teil, vor allem die Tastatur ist wunderbar. Aber bei den Voices und Styles merkt man halt das Alter. Ich hätte aber auch gerne bei der neuen Lösung die Möglichkeit, die komplette Config für einen Song, inklusive Effekte usw. abzuspeichern und bei Bedarf wieder zu laden.

Viele Grüße

Rainer

Offline Livio5

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Re: vArranger Pro und Contra
« Reply #3 on: September 12, 2017, 05:17:09 PM »
Hallo Rainer,

im englischen Forum ist ein Handbuch. Auf Seite 31 steht welche Parameter mit "Save Song" (entspricht in etwa einem Registrationsspeicher) abgespeichert werden können.

Der Punkt "Arranger Section" speichert u.a. folgendes ab: Style, Variation, Tempo
und pro Part: Volumen, Panorama, Reverb, Chorus, Mute/Solo, Sound.

Grüße Silvio

Offline haweneu

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Re: vArranger Pro und Contra
« Reply #4 on: September 14, 2017, 06:51:05 PM »
Hi,
ich wohne in deiner Nähe und besitze Varranger 2.
Bei Interesse sende PM.
Gruss Werner